Psychomentale Schmerzbewältigungsstrategien


Wer an Schmerzen leidet, die nicht eindeutig zuordenbar sind, entwickelt eigene Vorstellungen, woher sein Schmerz kommt, warum die Therapie nicht wirkt und ändert damit sein Verhalten.


Man schont sich körperlich, nimmt Schonhaltungen ein, belastet sich weniger. All dies führt zu einer Verschlechterung der eigenen Fitness durch Be­we­gungs­man­gel oder reduzierter/fehlender Belastung.


Reaktion des Körpers hierauf: Die Bewegungseinschränkung wird größer und die Belastbarkeitsgrenze sinkt. Die Gedanken betroffener drehen sich häufig nur noch um das Thema Schmerz.


Nicht selten leidet auch der Schlaf der Schmerzpatienten darunter. Als logische Konsequenz müssen bei chronischen Schmerzen nicht nur „biologische“ Ur­sachen, sondern auch einschränkende psychosoziale Auswirkungen therapiert werden.